Dein Hund zeiht Ein!

Einzug

Vorbereitungen

Das lange Warten hat ein Ende und der grosse Tag ist endlich da: dein neuer Hund zieht ein.

Für die Fellnase ist Zuhause alles eingekauft und vorbereitet. Nun darfst du dein neues Familienmitglied endlich abholen und nachhause bringen. Die Vorfreude ist riesig und ziemlich sicher bist du auch etwas nervös.

Mit folgenden Tipp erleichterst du deinem Hund die Ankunft im neuen Zuhause und seine Eingewöhnung. 

Kleine Randnotiz: Die Ratschläge beziehen sich nicht spezifisch auf Welpen, sondern lassen sich allgemein anwenden.

Entdeckungstour

Ziemlich sicher wirst du deinen neuen Hund mit dem Auto abholen. Lassen ihn deshalb direkt nach der Ankunft in den Garten oder an einen geeignete Stelle um sich erleichtern zu können.

Danach kannst du deiner Fellnase das neue Zuhause zeigen. Lass den Hund dazu die Wohnung oder das Haus selbstständig erkunden. Behalte ihn dabei im Auge aber bedränge und verfolge ihn nicht unnötig.

Zu Räumen, welche das neue Familienmitglied nicht betreten soll (beispielsweise Kinderzimmer), schliesst du am besten die Türe. Auch wenn du in einem Haus lebst oder eine sehr grosse Wohnung hast, kann es sich lohnen, zu Beginn die für den Hund unbekannte Umgebung durch Verschliessen von Türen kleiner  zu machen. Über die nächsten Tage können dann immer mehr Räume geöffnet werden.

Wichtig bei seiner Erkundungstour ist, dass dein Hund schnell weiss, wo ihm frisches Wasser zur Verfügung steht und er wahrscheinlich auch gefüttert wird. Du kannst deine Schwarznase entweder hinführen oder mit einigen Leckereien im Napf hinlocken. 

Stress reduzieren und Ruhe für alle

Der Umzug ist auch für deinen Hund sehr aufregend und dementsprechend müde wird er sein. Er sollte deshalb wissen, wo sein Bettchen ist und die Möglichkeit haben, sich dort ungestört auszuruhen. Besonders mit Kindern im Haushalt macht es Sinn, die Regel aufzustellen, dass wenn der Hund sich in seinem Bettchen befindet, nicht gestört werden darf. Auch ohne Kinder ist dies eine gute Grundregel.

Um dem Vierbeiner in seiner neuen, unbekannten Umgebung Ruhe zu vermitteln, macht es Sinn, sich selbst ruhig zu verhalten. Am Besten schnappst du dir ein gutes Buch und machst es dir auf dem Sofa bequem. So kannst du deinen Hund auch beobachten ohne ihn immer wieder zu animieren.

Geduld, Geduld, Geduld

Das Stichwort für das gute Einleben deines neuen Hundes lautet: Geduld! Lass deinem Vierbeiner Zeit und mache in den ersten ein bis zwei Wochen noch keine wilden Ausflüge. Der Hund braucht Zeit und soll diese auch bekommen. Ihr werdet noch genug Zeit haben, um die Gegend zu erkunden.

Überleg dir schon vor dem Einzug eine Tagesstruktur, welche du dann auch einhältst. Damit erleichterst du deinem Hund das Zurechtfinden in der unbekannten Umgebung enorm und er wird sich dank den Routinen viel schneller zurechtfinden.

Vermeide Reizüberflutung

Bereits der Umzug in das neue Zuhause fordert von der Fellnase einiges. Überfordere deinen Hund nicht noch zusätzlich mit vielen neuen Eindrücken. Auch deine Familie und Freunde werden noch genug Zeit haben, das neue Familienmitglied kennenzulernen. Dies muss nicht schon in den ersten beiden Wochen erledigt werden.

Mit je mehr Reizen du deinen Hund in den ersten Tagen (bei einigen Hunden auch mehrere Wochen bis Monate) (über)forderst, desto unsicherer wird sein späteres Verhalten wahrscheinlich sein. Dein Hund soll lernen, dass du ihm Ruhe und Sicherheit bieten kannst. 

Sobald dein Hund angekommen ist und die Abläufe kennt, bleibt noch genügend Zeit für gemeinsame Abenteuer. Und diese Unternehmungen werden mit einem sicheren, gefestigten Hund, welcher dir vertraut auch viel mehr Freude bereiten.

Lerne deinen Hund kennen

Da du die ersten Wochen noch keine besonders lange und spektakuläre Ausflüge machst bleibt dir mehr Zeit mit deinem Hund im gewohnten Umfeld. Dies ist die perfekte Voraussetzung um deinen Hund ausgiebig zu beobachten seine Macken und seine Körpersprache kennenzulernen.

Ebenso kannst du in dieser kontrollierbaren Umgebung bereits erste Kommandos erlernen oder festigen und einen guten Gehorsam erarbeiten. Dabei profitierst du von einer Umgebung ohne unvorhersehbare Komponenten und kannst deinen Hund bereits etwas fordern ohne ihn noch mehr Reizen auszusetzen.

Achte bitte auch hier darauf, dass du deinen Hund nicht überforderst.


Artikel vom 15.06.2025

Diese Webseite verwendet Cookies. Hier kannst du auswählen, welche Cookies du zulassen willst und deine Auswahl jederzeit ändern. Klickst du auf 'Akzeptieren', stimmst du der Verwendung von Cookies zu.