Dein Hund zeiht Ein!
Vorbereitungen
Du hast dich entschieden einem Hund bei dir ein Zuhause zu geben, die perfekte Fellnase gefunden und schon bald wieder dieser bei dir einziehen. Natürlich möchtest du so gut als möglich vorbereitet sein, damit es deinem Vierbeiner an nichts fehlt. Aber was brauchst du alles? In den Fachmärkten und auch online gibt es Unmengen an Artikeln und vermeintlich notwendigen Produkten, die du laut Hersteller und Verkäufer haben MUSST! Das meiste davon erweist sich über die Zeit jedoch als unnötig oder dein Hund zeigt kein Interesse daran. Deshalb rate ich dir, zu Beginn nur das Nötigste zu kaufen, damit du deinen Hund in Ruhe kennenlernen und ihm später das anbieten kannst, was er auch mag.
Einige Dinge sind jedoch unabdingbar und diese sollest du auch bereits im Vorhinein für deinen Hund besorgen.
Um deinem Hund Wasser und Futter anbieten zu können, brauchst du natürlich dafür geeignete Näpfe. Diese sollten an die Grösse deines Hundes angepasst sein. Sprich, ein grosser Hund braucht grosse Näpfe, während einem kleinen Hund kleinere Näpfe reichen. Dabei empfehle ich den Wassernapf grösser zu wählen als jener für Futter. So kannst du sicherstellen, dass deine Fellnase immer genügend Wasser zur Verfügung hat. Ich persönlich bevorzuge Keramiknäpfe, die etwas schwerer sind und somit weniger leicht herumgeschoben werden können. Damit die Pflege etwas leichter fällt, achte ich drauf, dass die Näpfe spülmaschinengeeignet sind. Um das Chaos beim Trinken und Fressen etwas zu minimieren, empfehle ich eine Silikonunterlage unter die Näpfe zu legen.
Der Umzug ist auch für deinen Hund sehr aufregend und dementsprechend müde wird er sein. Deshalb benötigt er logischerweise eine Schlafmöglichkeit. Dabei kannst du nach deinen belieben entscheiden, ob du ein Hundebett, Hundekissen oder einen Hundekorb haben möchtest. Dieses kannst du auch deinem Einrichtungsstil anpassen. Bei älteren Hunden würde ich jedoch eine orthopädische Schlafmöglichkeit empfehlen, damit dein Vierbeiner sich möglichst gesundheitserhaltend ausruhen kann. Wenn deine Fellnase zu dir ins Schlafzimmer darf, freut sie sich natürlich sehr darüber. Denn in einer noch unbekannten Umgebung ist der Hund anfangs nicht gerne alleine. Ebenfalls wird dein neuer Mitbewohner dir auch dankbar sein, wenn er eine Liegemöglichkeit im Wohnraum erhält, damit er immer dabei sein kann. Platziere diese jedoch so, dass du nicht zu oft an ihm vorbeigehen oder gar über ihn steigen musst.
Bei Tierschutzhunden empfehle ich dir zu Beginn günstige Schlafgelegenheiten zu kaufen. Diese Hunde kennen Hundebetten usw. oft noch gar nicht und es kann sein, dass er diese kaputt machen wird.
Wenn du beim Kauf bereits drauf achtest, dass der Schlafplatz waschbar ist, ersparst du dir später einiges an Mühe.
Besonders bei Welpen und Tierschutzhunden kann ich die Verwendung eines Kennels als Schlafplatz zu Beginn nur empfehlen. Dein neuer Freund kann damit in der Nacht nicht unbemerkt irgendwohin gelangen, wo er sich in Gefahr begeben könnte und er wird damit schneller stubenrein werden. Dies liegt daran, dass Hunde nicht gerne ihr eigenes "Nest" verschmutzten. Dein Vierbeiner wird deshalb auf sich aufmerksam machen, wenn er sich in der Nacht versäubern muss.
Ebenfalls empfehle ich die Verwendung eines Kennels, da dieser auch in die Ferien oder an andere unbekannte Orte mitgenommen werden kann. Dein Hund hat somit immer ein Stück Zuhause bei sich und wird auch an fremden Orten schneller zur Ruhe kommen.
Empfehlung (unbezahlt):
Du findest auf dem Blog ein Beitrag dazu, wie du mit deinem Hund das Kenneltraining gestalten kannst.
Um mit deinem Vierbeiner die Welt entdecken zu können, brauchst du dafür Halsband und/oder Geschirr sowie eine Leine. Kauf nicht gleich Leinen in allen Längen und Variationen sondern versuch herauszufinden, welche Leinenart und -länge für dich und deinen Hund am besten passt. Dein Sortiment kannst du später immer noch erweitern. Frage am besten den Vorbesitzer nach dem Halsumfang und das Gewicht deines neuen Mitbewohners, damit du das Halsband und/oder Geschirr in der richtigen Grösse kaufen kannst. Achte bei einem Halsband für einen Welpen darauf, dass dieses möglichst lange mitwachsen kann.
Bei Tierschutzhunden empfehle ich dir den Kauf eines Sicherheitsgeschirrs. Denn diese Hunde sollten mindestens am Anfang doppelt gesichert werden. Das heisst, dass deine Fellnase ein Halsband und ein Sicherheitsgeschirr trägt und an beiden jeweils eine Leine angebracht ist. Sollte dein Hund erschrecken, so kann es schnell passieren, dass er aus dem Halsband entwischt. Ein Sicherheitsgeschirr verhindert mit einer dritten Gurte das Herausschlüpfen aus diesem. Damit kannst du sicherstellen, dass du deinen Hund auch in einer für ihn überfordernden Situation nicht verlierst. Von Flexileinen rate ich dir ab. Denn sollte diese herunterfallen, erzeugt der Griff ein knallendes Geräusch und dein noch unerfahrener Hund könnte die Flucht ergreifen. Dabei zieht er die Felxileine hinter sich her und diese erzeugt dabei ein schepperndes Geräusch. Der Schreckzustand dauerst also an.
Empfehlung Sicherheitsgeschirr (unbezahlt):
Spielzeuge sollten an das Alter und die Grösse deines Hundes angepasst sein und dabei die verschiedenen Bedürfnisse deines Vierbeiners abdecken (Intelligenz-, Apportier- oder Kauspielzeug). Auch hier brauchst du zu Beginn nicht alles, denn es werden sowieso immer weitere Spielzeuge dazukommen. Achte dabei darauf, wofür das Spielzeug oder der Trainingsgegenstand entwickelt wurde. So ist zum Beispiel ein Dummy kein geeignetes Kauspielzeug sondern sollte nur zum Apportieren oder für Suchspiele verwendet werden. Wenn du deinem Hund ein Kuscheltier anbieten willst, sollte dieses unbedingt für Hunde gemacht worden sein und darf beispielsweise keine verschluckbaren Plastikteile enthalten.
Ebenfalls rate ich persönlich von Spielzeug mit Quietschern ab. Denn deine Fellnase sollte lernen, dass wenn jemand nach einem Bissen aufschreit oder quietscht, dies mit Schmerz verbunden ist und nicht als Spassfaktor dient.
Natürlich musst du deinen Hund auch Füttern und Belohnen. Ob du grundsätzlich Trocken- oder Nassfutter oder eine Kombination aus beiden anbietest, ist dir überlassen. Du kannst deinen Vierbeiner auch barfen. Dabei musst du aber genaustens darauf achten, dass deine Fellnase auch mit allen Nährstoffen versorgt wird.
Ich persönlich nutze Trockenfutter auch als Leckerlis. Dazu gibt es aber noch besonders tolle Leckerlis, die die Motivation erhöhen sollen und damit schwierigere Aufgaben entsprechend belohnt werden können. Wenn dein Hund zusätzliche Leckerlis bekommt, so muss dies von der täglichen Futterration abgezogen werden.
Wenn du deinen Hund im Auto transportieren willst, was bereits bei der Abholung der Fall sein kann, sollte dies möglichst sicher und ohne Stress geschehen. Dazu empfehle ich dir die Benutzung einer stabilen Transportbox für das Auto. Dabei solltest du unbedingt auf die Grösse und das Gewicht deines Vierbeiners achten. Am Besten lässt du dich in einem Fachmarkt dazu beraten.
Empfehlung (unbezahlt):
Artikel vom 02.10.2024
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